Sonntag, 28. August 2016

~Büchersonntag~Ein Traum von Musik

Elke Heidenreich (Hg.)
Ein Traum von Musik
46 Liebeserklärungen
ISBN-13: 978-3442744022
384 Seiten


Worum geht es?
Liebe und Musik sind im Leben von Elke Heidenreich nicht voneinander zu trennen. Wie ein Leitmotiv durchziehen Musiker ihr (Liebes-) Leben, und sie weiß davon in ihrer mitreißenden und humorvollen Art zu erzählen. Doch auch die anderen Autorinnen und Autoren haben eine ganz besondere Beziehung zur Welt der Töne und Harmonien. Und es sind erstaunliche, bewegende, abenteuerliche, spannende und amüsante Geschichten, die so unterschiedliche Menschen wie Senta Berger, Campino, Axel Hacke, Dieter Hildebrandt, Udo Jürgens, Ursula von der Leyen, Reinhard Mey, Isabella Rossellini, Volker Schlöndorff, Christian Ude, Roger Willemsen u.v.a. mit großer Offenheit schildern.

Meine Meinung
Ich liebe Musik! Wenn ich morgens aufwache, dann wird sofort das Radio angemacht. Musik macht mich munter und schickt mich beschwingt in den Tag. Weiter geht es dann im Auto. Für die Autofahrt habe ich immer eine spezielle Autoplaylist. Morgens auf dem Weg zur Arbeit höre ich grundsätzlich fröhliche, laute, zum Mitsingen geeignete Musik. Das mache ich dann auch immer lauthals...schamlos! Das ein oder andere Mal bin ich schon von Kollegen angesprochen worden: "Ich habe Dich heute Morgen im Auto  gesehen..." "Aha...Und? Was habe ich gemacht?" "Du hast gesungen!" Ja, so ist das und ich brauche das morgens einfach. Singen befreit die Seele! Musik ist für mich auch ein Ausgleich. Wenn ich nach einem doofen Arbeitstag nach Hause komme, setze ich mich gerne ans Klavier und spiele ein wenig vor mich hin. Konzertpianistin werde ich in diesem Leben nicht mehr aber es macht mich unheimlich glücklich. Musik ist ständig und überall in meinem Leben. Leider bleibt das selber musizieren etwas auf der Strecke. Ich denke gerne an meine Kindheit und Zeit als Jugendliche zurück, wo ich den Großteil meiner Freizeit in der Musikschule verbracht habe: Blockflötenunterricht, Blockflötenspielkreise, Chor, Klavier...das hat mir einfach unheimlich viel Freude bereitet. Egal ob Klassik, Pop, Rock, SingerSongerwriter...alles was mich berührt wird gehört. Die Krönung sind für mich Opern. Ich liebe es einfach in die Oper zu gehen und in die Musik und das Schauspiel abzutauchen. Es gibt wohl kaum etwas, was Gefühle und Emotionen so verkörpert wie die Musik. Wie oft höre ich ein bestimmtes Lied und kann sofort eine bestimmte Phase in meinem Leben nachfühlen und werde an schöne oder auch traurige Momente erinnert. Genau dieses Gefühl und diesen Bezug zur Musik findet man in den kurzen Geschichten "Ein Traum von Musik". Viele bekannte Persönlichkeiten erzählen von ihrer Beziehung zu Musik. Das ein oder andere Mal konnte ich mich wieder finden und absolut in den Autor hineinversetzen. Aber auch neue Sichtweisen und Gefühle zum Thema Musik eröffnen sich. Als großer Senta Berger Fan (wegen ihr wollte ich als Kind unbedingt Taxifahrerin werden!) war ich von ihrer Geschichte sehr angetan. Aber auch Heiner Geißler erzählt eine sehr rührende Geschichte. Tatsächlich überrascht hat mich die Geschichte von Campino. Ich bin kein ausgewiesener Campino Fan, irgendwie ist er für mich absolut nicht mehr authentisch. Aber seine Geschichte über Musik ist wirklich lesenswert.

Fazit
Allen Musikliebhabern kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen. Es ist schön die Begegnungen mit Musik der verschiedenen Autoren zu begleiten. Es ist einfach wunderbar zu lesen, wie viel Liebe die unterschiedlichsten Menschen für die Musik empfinden. Abschließen kann ich nur mit den Worten Nietzsches: Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.



Alles Liebe,
Eva

Dienstag, 23. August 2016

~lecker gekocht~ Couscoussalat mit pikanten Aprikosen

Vor einiger Zeit berichtete ich bereits von meiner neuen Entdeckung dem Kochhaus in Sülz. Ein wirklich schöner Laden mit köstlichen Lebensmitteln und tollen Rezeptideen. Hier könnt ihr nochmals meinen Bericht über das Kochhaus nachlesen: ~op jück in Köln~ Kochhaus Köln Sülz.

Beim Stöbern durchs Kochhaus bin ich auf das Rezept für einen Couscoussalat mit pikanten Aprikosen gestoßen. Herzhaftes Essen mit Obst mag ich sehr gerne und die Kombination von Chili, Aprikosen, Minze, Haloumi und Couscous hörte sich sehr verlockend an. Also wurde nicht lange gezögert. Die Zutaten habe ich direkt im Kochhaus eingekauft und der Salat wurde zu Hause zubereitet.


Zutaten für 2 Personen
200g Couscous
1 Orange
4 Aprikosen
1 Schalotte
1 Bund Petersilie
1 Bund Minze
250g Halloumi
2g Raz el Hanout
1 getrocknete Chili
7EL Olivenöl
1EL Weißwein
Salz
Zucker

Zubereitung
1. Ofen auf 220° Ober-/Unterhitze vorheizen. Schalotte pellen, halbieren und längs in feine Streifen schneiden. Aprikosen halbieren und den Kern entfernen. Orange heiß abwaschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen. Halloumi längs halbieren und in ca. 2 cm breite Streifen schneiden.

2. In einem Topf 300ml Wasser zum Kochen bringen und anschließend vom Herd nehmen. Couscous, Orangensaft, Raz el Jannout, 1 bzw. 2 TL Orangenschale sowie 1/2 TL Salz einrühren. Ca. 7min bedeckt ziehen lassen.

3. Aprikosen in einer Schüssel mit 1 EL Olivenöln´und 2 EL Zucker und etwas Salz mischen. Nun noch die zerbröselte Chili Schote drüber geben.. Die Aprikosen mit der Schnittfläche nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Auf oberster Schiene im vorheizten Backofen ca. 10 min goldbraun grillen.

4. In einer Pfanne 2 EL Öl erhitzen un den Halloumi bei mittlerer Hitze ca. 4 min. rundherum goldbraun anbraten.

5. Petersilie und Minze fein hacken und mit 4 EL Olivenöl, Weißweinessig und Salz unter den Couscous ziehen.

6. Die Aprikosen und den Halloumi auf dem Couscous Salat anrichten und dann heißt es: Ge-nie-ß-en!!!



Viel Spaß beim Nachkochen!

Alles Liebe,
Eva



Sonntag, 21. August 2016

~Seelenschmeichler~John Lennon




Imagine there's no countries
It isn't hard to do
Nothing to kill or die for
And no religion, too

Imagine all the people
Living life in peace

You, you may say I'm a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you will join us
And the world will be as one

Imagine no possessions
I wonder if you can
No need for greed or hunger
A brotherhood of man

Imagine all the people
Sharing all the world

You, you may say I'm a dreamer
But I'm not the only one
I hope someday you will join us
And the world will live as one

John Lennon
Imagine 

Donnerstag, 18. August 2016

~op jück in Köln~ Geschnitten Brot


Was macht man an einem Sonntag, wenn man bis in die Puppen geschlafen hat, die Sonne scheint und der Kühlschrank leer ist? Richtig, die Nachbarin zu einem Spaziergang mit Aussicht auf Kaffee und Futter animieren. Die Nachbarin ist ja sehr pflegeleicht und unternehmungslustig und hat sich natürlich nicht zweimal bitten lassen.


So spazierten wir einmal mehr in die Südstadt und steuerten das "Geschnitten Brot" an. Ein nettes kleines, unaufgeregtes Café. Schlichte Einrichtung, mit der Möglichkeit auch draußen zu sitzen.


Die Bedienung ist unaufgeregt freundlich- und das ist positiv gemeint. Irgendwie verbreitet das Café genau die richtige Ruhe und Gelassenheit für einen entspannten Sonntagnachmittag. Die Speisekarte ist nicht überladen und es findet sich die ein oder andere Köstlichkeit. Wie der Name des Cafés schon vermuten lässt, gibt es Schnittchen. Natürlich musste so ein Schnittchen probiert werden und ich entschied mich für ein Käsebrot mit Tomatenchutney. Ich bin ja ein großer Schnittchen Fan und ich kann sagen, dass es ganz vorzüglich geschmeckt hat.


Neben Schnittchen gibt es unter anderem auch Salate. Die Nachbarin hat hier zugeschlagen und war auch sehr zufrieden.

Preislich kann man über das "Geschnitten Brot" auch nicht meckern. Die Brotschnitten haben 4,20 € gekostet und ich finde das ist ein fairer Preis für diesen Snack.

Das "Geschnitten Brot" eignet sich prima als Ausgangspunkt für einen anschließenden Spaziergang am Rhein. Der perfekte Abschluss für einen gemütlichen Sonntagnachmittag.

Geschnitten Brot
Alteburger Str. 28
50678 Köln

https://www.facebook.com/geschnittenbrotcafebar/?fref=ts

Alles Liebe,
Eva

Dienstag, 16. August 2016

~Kuchenliebe~ Karamell-Mamor Gugelhupf


Ich habe die Oma besucht. Die Oma ist schon ziemlich alt und ziemlich dünn. Deshalb backe ich immer die ein oder andere Leckerei, wenn ich sie besuchen fahre. Wie das mit Omas so ist, essen sie ja auch nicht mehr so gerne und wenn, dann sind es Mikrokleine Portionen. ABER wenn die Oma Kuchen bekommt, dann kann Sie sich kaum noch halten. Da wird geschlemmt und genossen!




Bei meinem letzten Besuch habe ich ihr einen Karamell-Mamor Gugelhupf mitgebracht. Man soll sich ja nicht selber loben, ich weiß. Dennoch muss ich es tun! Das war wirklich einer der leckersten Kuchen, die ich in der letzten Zeit gebacken haben. Durch die MuhKuh-Bonbons ist er innendrin schön cremig-fluffig und zergeht förmlich auf der Zunge. Die Oma war auch hin und weg und hat sich 2 große Stücke gegönnt. Die Oma war selig und ich war sehr glücklich, dass sie so gut gegessen hat!




200g Butter
175g + 1ELZucker
1 Prise Salz
1 PäckchenVanillin-Zucker
4 Eier (GrößeM)
300g Mehl
2TL Backpulver
75ml Milch
125g MuhKuh-Bonbons
3TL Instant-Espressopulver
1EL Kakaopulver
15g gehobelte Mandelkerne
Zartbitter Kuchenglasur
Fett und Mehl
Backpapier



Fett, 175 g Zucker, Salz und Vanillin-Zucker mit den Schneebesen des Handrührgrätes zu einem glatten Teig verrühren. Eier nacheinander unterrühren.Mehl und Backpulver vermischen und abwechselnd mit der Milch unterrühren.

MuhKuh Bonbons klein hacken. Espressopulver mit 1 EL Wasser verrühren. Teig halbieren,in eine Hälfte die Espressomischung und den Kakao rühren. Die gehackten MuhKuh-Bonbons unter die andere Teighälfte rühren.

Espressoteig in eine gefettete, mit Mehl ausgestäubte Gugelhupfform (24 cm Ø; 2Liter Inhalt) füllen. Den hellen Teig darauf verteilen und mit einer Gabel leicht durchstrudeln. Dann im vorgeheizten Backofen bei 175° ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen. Vorsichtig aus der Form stürzen und auskühlen lassen.

Für das Krokant: Ich habe hier frei Schnauze agiert. Einen guten Schuss Zucker in einen Topf geben und karamellisieren lassen. Wenn das Karamell flüssig ist, so viele Mandeln hinzufügen, dass es eine feste Masse ergibt. Dann alles auf einem Backblech verteilen und auskühlen lassen.

Die Kuchenglasur schmelzen und auf den Kuchen geben. Das Karamell in Stücke zerbrechen und den Kuchen damit dekorieren.

Alles Liebe,
Eva